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Mitmachen

Allgemeines

Um das Projekt verwirklichen zu können, war der Kauf des Schiffes 2008 nur der Anfang. Instandshaltung und Dauerbeanspruchung kosten Geld und Menschenkraft.

Dafür brauchen wir Unterstützung, die verschiedene Formen haben kann.
Geld- oder Sachspenden, Bürgschaften und Mikrokredite sind willkommen.
Über Menschen, die kommen und bei der Arbeit helfen, freuen wir uns sehr.

land_in_sichtUnd bei der Art der Arbeit wäre es sinnvoll, noch ein Schwesterschiff zu haben. Wir suchen noch einen Motorsegler, vorzugsweise Traditionsschiff. Schwimmfähig, Länge zwischen 20 und 40 Meter, Liegeplatz EU Raum. Als Spende oder auf Abzahlung.

Es hilft uns auch, wenn Sie anderen von unserem Projekt erzählen.

Wir freuen uns über Menschen, die uns praktisch unterstützen können.

Co-Skipper/in, Maschinist/in, Bootsleute, Köche/innen, Mediziner, Journalisten und alle anderen, die Lust und Zeit haben, die bereit sind, bei Bedarf Neues zu lernen und die Verantwortung mit zu übernehmen, sind herzlich willkommen.

Zu verdienen gibt es kein Geld, dafür eine Menge Lebenserfahrung.

Wer kann teilnehmen?

Alle Menschen ab 18, die Lust haben auf beengtem Raum, mit anderen unbekannten Menschen, auf einem alten Schiff und womöglich unter Lebensgefahr, sich der humanitären Arbeit zu widmen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Schaden aber auch nicht.

Die Aktion vor Ort ist auf unbestimmte Zeit ausgelegt. Fahrtgebiet ist das Länderdreieck Tunesien-Lybien-Italien. Mann/Frau kann in jedem Hafen, den wir anlaufen, an Bord kommen. Wo wir jeweils sind, kann man rechts auf Google Maps sehen. Wichtig hierbei: wetter- und situationsbedingt ist es schlicht nicht möglich taggenau und verbindlich die Hafeneinfahrten zu gewährleisten. Bitte berücksichtigt dies bei der Reiseplanung!

Die Mitsegler/innen fahren auf eigene Gefahr mit und verzichten auf alle Ersatzansprüche für Personen- und Sachschäden gegen den Schiffsführer, die anderen Mitsegler/innen und den Eigner, auch wenn der Schaden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit verursacht wurde. Es wird akzeptiert, dass die meisten Teilnehmer keine seemänische Vorkenntnisse haben und entsprechend das Gefahrenpotenzial höher als auf Berufsschiffen ist. Insbesondere verzichtet jeder Teilnehmer auf Haftung und strafrechtliche Ersatzansprüche, wenn es in Folge der humanitären Hilfe zu Sachschäden, Körperverletzung oder Inhaftierung der Teilnehmer kommt. Zu der Sicherheitslage in den jeweiligen Ländern gibt es Infos beim auswärtigem Amt. LINK

Alle Teilnehmer erklären, dass sie gut schwimmen können, für die Teilnahme keine körperlich-psychische Bedenken vorliegen und gesundheitliche Einschränkungen / Besonderheiten vor Beginn des Törns in der gesamten Crew bzw. dem Schiffsführer gegenüber angesprochen werden.
Alle MitseglerInnen werden vor dem Törn in das allgemeine Verhalten an Bord und die Sicherheitsausrüstung eingewiesen. Jeder/jede ist für sich selbst verantwortlich und hat für seine/ ihre Person die jeweils erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, z.B. Anlegen der Schwimmwesten, persönliche Sicherung an Deck und im Wasser. Anweisungen des verantwortlichen Schiffsführers/Skippers bezüglich erforderlicher Sicherheitsmaßnahmen ist unbedingt und unverzüglich Folge zu leisten. Jeder ist einverstanden, dass Bilder, Videos ind O-Töne aufgezeichnet werden. Die Verwertung obliegt dem Skipper.

Der Schiffsführer versichert, dass er die notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse und Qualifikationen besitzt, um das Schiff unter Segel und Motor sicher im geplanten Fahrtgebiet zu führen. Der Skipper übernimmt, sofern es die Situation zulässt, die Aufgabe der Schiffsführung entsprechend der gebotenen seemännischen Umsicht und die seefahrerische Betreuung der MitseglerInnen. An Bord ist seinen Anweisungen Folge zu leisten. Er leitet die Aktivitäten der MitseglerInnen an und vermittelt seglerische und sonstige, für die Fahrt notwendige Kenntnisse. Dementsprechend kann und soll der Skipper einzelne MitseglerInnen mit exakt eingegrenzten seemännischen Aufgaben betrauen. Aus diesem Verhalten des Skippers allein kann keine grobe Fahrlässigkeit abgeleitet werden, soweit diese Aufgaben erklärt worden sind und den MitseglerInnen zugemutet werden können. Zu Beginn der fahrt wird ein(e) MitseglerIn als ErsatzskipperIn bestimmt, der/die bei Ausfall des Skippers (Entscheidungsunfähigkeit oder ungewollte Abwesenheit von Bord) zwischenzeitlich seine Rechte und Pflichten übernimmt. Jeder Mitsegler fährt auf eigene Gefahr mit und verzichtet auf alle Ersatzansprüche für Personen- und Sachschäden gegen den Schiffsführer, die anderen Mitsegler und den Eigner, auch wenn der Schaden durch Vorsatz- Fahrlässigkeit verursacht wurde.

Was wir an Bord ausnahmslos nicht haben wollen:

Alkohol, Tabak und jede andere Art von Drogen.

Das Mitnehmen von Tieren ist leider nicht möglich.

Nützliches

Gültiger Reisepass!

Warme Kleidung (Pullover, Sweatshirt, Socken, Regenjacke)
Für Arbeiten an Deck: Arbeitshose (keine engen Jeans), Ölzeug oder festes Regenzeug (Hose u. Jacke), Gummistiefel
Schuhe mit rutschfester Sohle oder Turnschuhe
Decken u. Kopfkissen sowie Bettwäsche sind an Bord vorhanden, Kuscheltier oder Lieblingskissen können mitgebracht werden :-)
Handtücher, Shampoo und Seife (bitte nur biologisch abbaubare Präparate verwenden)
Taschenmesser, Taschenlampe
Musikinstrumente sind willkommen (aber keine Walkmen, Kassettenrecorder, CD-Player, Radios etc.)
Wir freuen uns, wenn Handys auch mal ausgeschaltet werden.

Auf dem Schiff haben wir eine kleine Bordapotheke, für deinen eigenen Bedarf solltest du evtl. folgende Dinge mitnehmen:
Tägliche Medikamente (z.B. Insulin)
Mittel gegen Seekrankheit. Wichtig zu wissen: seekrank zu werden ist keine Schande. Informiert euch vorher oder spricht mich bei Bedenken offen an.
Mittel gegen Fieber oder Magenbeschwerden. Impfungen muss jeder für sich entscheiden.

An Bord haben wir 12V, 24V und 220V Stromversorgung.

Rettungswesten sind an Bord. Eigene können mitgebracht und jederzeit auch getragen werden.