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Satzung

Satzung der ATLANTIC Gewaltopferhilfe gemeinnützige GmbH Deutschland

§ 1
Firma und Sitz, Dauer, Geschäftsjahr

(1)
Die Firma der Gesellschaft lautet: ATLANTIC Gewaltopferhilfe gemeinnützige GmbH Deutschland

(2)
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin.

(3)
Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Gegenstand

(1)
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zum Aufbau und zur Durchsetzung des humanitären Völkerrechts.
Im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Gesellschaftszweck ist der Erwerb, Aufbau und Betrieb von Schiffen zwecks Rettung, Beherbergung und Schutzgewährung den Opfern der Gewalt. Im ideellen Bereich gilt es
den Jugendlichen die Werte des gewaltfreien Umgangs zu vermitteln. Unabhängig ihrer Religions- oder Nationalzugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer Abstammung.

§ 3
Selbstlosigkeit, Begünstigungsverbot

(1)
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)
Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Zulässig sind Ausschüttungen an Vereine, die als Ziel Hilfe für Opfer der Gewalt haben. Ausschließlich zum Zwecke der gemeinnütziger Verwendung . Andere Gesellschafter erhalten keine Gewinnanteile – weder in offener noch in verdeckter Form – und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine anderen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.

(3)
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Gesellschaftszweck fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)
Die Gesellschaft darf, soweit dies steuerrechtlich zulässig ist, ihre Mittel ganz oder teilweise einer zweckgebundenen Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist,
um ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke nachhaltig zu erfüllen (§ 58 Nr. 6 AO).

§ 4
Stammkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000,- € es ist in bar einbezahlt.
§ 5
Geschäftsführung
(1)
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer, die die Gesellschaft jeweils einzeln vertreten. Die Gesellschafterversammlung kann einem oder mehreren Geschäftsführern durch Beschluss mit einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen Befreiung von der Beschränkung des § 181 BGB oder vom gesetzlichen Wettbewerbsverbot erteilen.

§ 6
Beirat

(1)
Die Gesellschafterversammlung kann einen Beirat einsetzen, dessen Besetzung regeln und eine Geschäftsordnung beschließen.

(2)
Der Beirat berät die Geschäftsführung in allen für den Gesellschaftszweck bedeutsamen Fragen.

§ 7
Gesellschafterversammlungen
(1)
Gesellschafterversammlungen werden durch einen Geschäftsführer, unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen.

(2)
Die Frist beginnt am zweiten Tag nach Aufgabe zur Post, wobei der Versammlungstag bei der Berechnung der Frist nicht mitgezählt wird.

(3)
Gesellschafterversammlungen sollen in der Regel in auf dem Schiff “Atlantic” stattfinden. Hat die Gesellschaft mehrere Gesellschafter wählt die Versammlung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen einen Versammlungsleiter.
Vertretungen sind nicht zulässig.

(4)
Sind sämtliche Gesellschafter anwesend und mit der Beschlussfassung einverstanden, können Beschlüsse auch gefasst werden, wenn die für die Einberufung und Ankündigung geltenden gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Vorschriften nicht eingehalten worden sind.

(5)
Der Versammlungsleiter oder ein von ihm bestimmter Protokollführer hat unverzüglich eine Niederschrift anzufertigen, die den Ablauf und die Beschlüsse der Versammlung wiedergibt.
Die Niederschrift ist von Versammlungsleiter und ggf. vom Protokollführer zu unterschreiben.

§ 8
Gesellschafterbeschlüsse

(1)
Die Gesellschafter fassen die Beschlüsse in Versammlungen. Beschlüsse außerhalb von Versammlungen können, soweit nicht zwingendes Recht eine andere Form vorschreibt, schriftlich, fernschriftlich, telegrafisch, mündlich, auch fernmündlich oder per Telefax gefasst werden, wenn sich alle Gesellschafter an der Abstimmung beteiligen. Über jeden Beschluss ist vom Versammlungsleiter der letzt vorausgegangenen Gesellschafterversammlung eine Niederschrift anzufertigen und zu unterschreiben.

(2)
Gesellschafterbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit nicht das Gesetz oder dieser Gesellschaftsvertrag einegrößere Mehrheit vorsehen.

(3)
Die Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen ist nur innerhalb einer Frist von vier Wochen seit Absendung der Niederschrift der Gesellschafterversammlung möglich.

(4)
Satzungsänderungen, die den Gesellschaftszweck betreffen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Zusage des zuständigen Finanzamtes, wonach die Gemeinnützigkeitauch nach der Satzungsänderung bestehen bleibt.

§ 9
Jahresabschluss

(1)
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres haben die Geschäftsführer den Jahresabschluss (Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung) – soweit handelsrechtlich zulässig nach steuerlichen Vorschriften – sowie, falls gesetzlich oder durch Gesellschafterbeschluss vorgeschrieben, den Lagebericht für das abgelaufene Geschäftsjahr aufzustellen und – falls Gesetz oder Gesellschafterbeschluss eine Prüfung vorsehen dem Abschlussprüfer vorzulegen.

(2)
Die Geschäftsführer haben den Gesellschaftern den Jahresabschluss und einen etwaigen Geschäftsbericht – soweit eine Prüfung zu erfolgen hat – gemeinsam mit dem schriftlichen Prüfungsbericht des Abschlussprüfers unverzüglich nach Fertigstellung mit ihren Vorschlägen zur Gewinnverwendung zur Beschlussfassung vorzulegen.

§ 10
Übertragung von Geschäftsanteilen
Die Übertragung von Geschäftsanteilen oder von Teilen von Geschäftsanteilen bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung aller Gesellschafter.

§ 11
Vermögensbindung, Vermögensanfall
Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Gesellschaftsvermögen an die „Amnesty International – Deutschland e. V.“ zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für deren steuerbegünstigte Zwecke.